gaenkster's Travianbasics

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    • gaenkster's Travianbasics

      Deff-Account

      Ich würde gerne mit dem beginnen was für Neulinge oftmals der Start in dieses Spiel ist, nicht weil ich der Meinung bin, dass es eine Aufgabe zweiter Klasse oder gar nur was für Anfänger ist, sondern weil solche Spieler gerne in diese Rolle gedrängt werden, mit der Begründung die Aufgabe wäre nicht so aufwändig wie ein offensiv ausgerichteter Account. Meiner Meinung nach ist das allerdings völliger Stuss.

      Nun denn, wie richte ich einen defensiven Account ein und was muss ich dabei beachten?

      Zunächst mal sei angemerkt, dass jedes Volk für einen Deff-Account geeignet ist.
      Die Römer haben mit dem Prätorianer den größten Deffwert gegen Infanterie pro Kornverbrauch. Außerdem ist es besonders einfach beim römischen Deffer, da die Rohstoffe eines Dorfes nicht auf verschiedene Einheiten im Stall und in der Kaserene aufgeteilt werden, sondern wirklich alles in die Kaserne gepumpt werden kann. Somit ist es auch möglich in besonders vielen Dörfern durchweg Truppen zu produzieren.
      Der Germane hat mit dem Speerkämpfer den größten Deffwert gegen Kavallerie pro Kornverbrauch. Der Paladin ist zwar defftechnisch in allen Belängen dem gallischen Druidenreiter unterlegen, jedoch ist er beim Farmen immer noch gut als Packesel zu gebrauchen, da er verhältnismäßig schnell ist, enorme Mengen Ressis mit sich schleppen kann (vor allem jetzt mit den Farmlisten ist diese Einheit ein Segen) und auch nicht bei kleinsten Truppenmengen direkt tot umkippt.
      Nichtsdestotrotz ist der Gallier prädestiniert um die möglichst größte Deffstärke eines Accounts aufzustellen. Sowohl die Phalanx als auch der Druidenreiter sind ausgewogen stark sowohl gegen Infanterie als auch Kavallerie. Wenn man darauf aus ist in einem Dorf möglichst hohe defensiv gerichtete Kampfkraft zu erreichen, steht man wohl am besten mit dem Gallier da.

      Fraglich ist aber ob man das überhaupt will. In diesem Bezug scheiden sich die Geister und ich selbst will da auch nicht Partei ergreifen, sondern versuchen das für und wieder zusammenzufassen.
      Grundsätzlich ist es in diesem Spiel so, dass man Truppen entweder zentral oder dezentral bauen kann. Bei einem Deffer ist es möglich die Truppen in verschiedenen Dörfern zu bauen (dezentral), da es in diesem Fall nicht von Belang ist wie viele der Truppen gebündelt in einem Dorf eintreffen. Offer hingegen sind darauf angewiesen ihre Truppen gebündelt aus einem Dorf zu bauen (zentral). Es sind vermehrt ehem. Offer die sich als Deffer versuchen und eben auch im Deff-Account eine zentrale Bauweise präferieren. Es gibt jeweils einen Vorteil, der die zentrale bzw dezentrale Bauweise bekräftigt.

      Der Vorteil für die dezentrale Bauweise ist die Prävention gegen das Verhungern (lest euch dazu den Punkt „Verhungern“ durch). Das Finale des Spiels läuft darauf hinaus, dass ein Großteil der Deffer ihre Truppen in einem Weltwunder (künftig als WW abgekürzt) abstellen. Da es in T4 im WW nicht mehr den halben Getreideverbrauch gibt, wird es nun erst recht häufig zum Verhungern von Truppen kommen. Ihr verliert in einer Hungerphase wesentlich weniger Truppen wenn ihr aus 10 Dörfern jeweils 10k Truppen schickt anstatt aus einem Dorf 100k. Außerdem ist auch zu bedenken, dass wenn der Account unter Beschuss steht oder gar einige Dörfer in Gefahr stehen geadelt zu werden, sind mehrere Dörfer in jedem Fall sinnvoller, da nicht direkt alle Truppen flöten gehen, wenn das eine Deffdorf geadelt wird.

      Die zentrale Bauweise bekommt mit T4 aber auch ein wenig weiteren Zuspruch, da der Held mehr und mehr an Wichtigkeit gewinnt. Die Items, die der Held mit sich schleppt, wirken sich nur auf die Truppen des Herkunftdorfes des Helden aus. Besonders die Gegenstände der rechten Hand spielen dabei eine ausschlaggebende Rolle aber auch kl. und gr. Verbände und vor allem die Truppenbau-Helme sollten dabei nicht unerwähnt bleiben. Solltet ihr also sowieso zu dem neumodischen Travian-Volk gehören, welches den WW-Kampf meidet, ist das sicher eine Methode,welche bei euch Zuspruch finden sollte.

      Nun da ihr euch für eine Variante entschieden habt, ist der nächste Punkt sich Gedanken zu machen in welchen Dörfern gebaut werden soll. Einfach jeden Tag in allen Dörfern einmal Truppen klicken ist zwar dezentral aber nicht Sinn der Sache. Ihr müsst bedenken, dass jedes Deffdorf eine Schmiede auf Stufe 20 braucht, damit eure Truppen auch ihre volle Power ausschöpfen können, und einen möglichst weit ausgebauten Turnierplatz, damit die Truppen möglichst fix bei der nächsten Deff eintreffen können. Der entscheidende Trick ist die Clusterbauweise. Je produzierendem Deffdorf solltet ihr einige Dörfer haben, welche die nötigen Ressis um die Truppenbauschleifen zufüllen liefern. Ich könnte nun vorrechnen wie viele Dörfer volkspezifisch sinnvoll wären, jedoch würdet ihr dann wohl spätestens hier aufhören weiter zu lesen. Deswegen sollte es Erklärung genug sein, wenn ihr wisst dass ihr beim Gallier und Germanen in ca. jedem fünftem Dorf bzw. beim Römer (da nur in der Kaserne gebaut wird) in jedem dritten Dorf Truppen produziert werden. Achtet bei der Clusterbauweise darauf, dass die Dörfer welche die Deffbaudörfer mit Ressis beliefern auch möglichst nah beieinander liegen. Das Hauptdorf (künftig HD (hierzu gibt es später noch einen eigenen Punkt)) zählt nochmal für sich als ein ausreichend großer Rohstofflieferant um Truppen zu produzieren. Für die Deffer, denen eine Runde lang „nur“ Deff rumschicken zu eintönig ist, bietet es sich alternativ an im HD eine kleine offensive Truppe zusammenzustellen, da man nicht immer auf einen Offer angewiesen sein will wenn es ans expandieren (adeln) oder bekämpfen lästiger Nachbarn geht.

      Das Spiel eines Deffer kann selbstverständlich noch weitaus umfangreicher gestaltet werden,zumal der Accountaufbau(Clusterbauweise, HD, ect ) eine große Rolle spielt, sollten diese Punkte verinnerlicht werden. Ich würde den Deffern außerdem noch empfehlen die Besonderheiten des „Zwischendeffen“ und„Verhungern“ durchzulesen.


      Theo wrote:

      Von einem Bekannten, namens Getter, mancher wird ihn kennen

      Getter wrote:

      Da Zwischendeffen immer wichtiger wird, hier eine kurze Erklärung/Einleitung.

      Zwischendeffen - Was ist das?
      Kurz gesagt, dies bedeutet einfach, dass eure Deff nicht vorm Angriff, sondern beim Angriff (zwischen den Wellen) eintrifft.
      Dies ermöglicht somit also die Umgehung des (meist recht gut bestückten) Cleaner, und erwischt die nachfolgenden (normalerweise nicht so gut ausgestatteten) Angriffs-Wellen, sprich Adel oder Katas.

      Zwischendeffen - Wie geht das?
      Prinzipiell total simpel. Einfach die Deff so losschicken, dass sie nach dem Cleaner, jedoch vor den anderen Wellen ankommt.

      Welche Truppen treffen wann ein?
      Alle möglichen Truppen (egal ob Angriff oder Support) treffen in einer festgelegten Reihenfolge im Dorf ein.
      Grundlegend, wird dabei natürlich nach Sekunden sortiert: Eine Truppe um 7:00:03 kommt 2 Sekunden später an, als eine um 7:00:01.

      Was aber passiert nun bei der gleichen Sekunde?
      Es gilt: Was zuerst geschickt wurde, kommt zuerst an.

      Das bedeutet, schickt ihr Deff auf den exakten Zeitpunkt eines Angriffes, kommt die Deff nach dem Angriff an, jedoch vor allen folgenden Angriffen.

      => Das bedeutet, ZD wirkt besonders effektiv auf der Sekunde des ersten Angriffs.

      Hier mal ein paar Beispiele:

      Normaler getimter Angriff
      Dorf X wird angegriffen von Welle 1 um 7:00:01 und von Welle 2 um 7:00:03 angegriffen.
      * Deff mit Ankunft 7:00:01 oder 7:00:02 kämpft nur gegen Welle 2.
      * Deff mit Ankunft 7:00:00 kämpft gegen beide Wellen.
      * Deff mit Ankunft 7:00:03 wird überhaupt nicht kämpfen.

      Sekundenadel
      Das wird schwieriger, ist aber möglich.
      Sagen wird, es läuft bereits der Cleaner, Ankunft um 8:00:00.
      Jetzt ist schnelles Handeln gefragt!
      Es muss nun schnell Deff gefunden werden, die exakt um 8:00:00 ankommt.
      Diese kämpft nun nicht gegen den schon laufenden Angriff(e), aber (und das ist wichtig) gegen alle weiteren in dieser Sekunde eintreffenden Angriffe.
      Es ist also besonders wichtig, den ZD gegen Sekundenadel so früh wie möglich abzuschicken, damit er in der Reihenfolge noch vor die weiteren Wellen rutscht.

      TheGetter
      Und dann noch ein kleiner Trick vom Theo himself :p

      Wenn ihr eine Zwischendeff schicken wollt oder mehrere und ihr habt mehr Deff-Truppen im Dorf als ihr für die ZD braucht so schickt die ZD wie Kattawellen los nur eben etwas langsamer. Somit dürftet ihr locker die Sekunde treffen zu der ihr mit eurer Deff ankommen müsst. Auf diesen Weg könnt ihr auch ZD zu mehreren Sekunden schicken. Die Wellen die ihr nicht mehr braucht brecht ihr einfach ab.


      Ciao, Theo

      weiß nimmer wer den Text hier geschrieben hat wrote:

      Verhungern

      1. Grundsätzlich verhungert immer fremde Def zuerst, dann eigene Truppen aus anderen Dörfern, dann eigene Truppen aus diesem Dorf und zum Schluss eigene Truppen die gerade unterwegs sind.

      2. Es verhungert immer zuerst der Einheitentyp der innerhalb einer Truppenzeile am häufigsten vorkommt. Die Truppenzeile die die höchste Einheitenmenge eines Einheitentyps aufweist wird zuerst ausgesucht, bis sie nicht mehr die meisten Einheiten eines Typs stellt, dann kommt eine andere nun gleichgroße Gruppe dran.

      2.2 Es verhungern immer die Truppen eines Einheitentyps von denen am meisten aus einem Dorf stammen. Also stammen aus dem einen Dorf 2000 Legionäre und aus einem Anderen 3000, dann verhungern von den 3000 erst 1000 bis es sich immer abwechselt, vorausgesetzt es gibt von keinem anderen Einheitentyp mehr als 4000 Einheiten.

      3. Helden, Senatoren oder Legionäre, da wird kein großer Unterschied gemacht, bei Gleichstand wird aber von Links nach Rechts gesucht und tendenziell sind es nun mal fast immer mehr normale Einheiten als Senatoren oder Helden (wobei ja immer nur ein Held in einer Truppenzeile vorkommen kann, damit verhungert der eigene Held aus diesem Dorf der gerade unterwegs ist garantiert immer zu allerletzt.)Ein fremder Held (von einem anderen Spieler) verhungert aber immer vor einer eigenen normalen Einheit.

      4. Eine Einheit gibt 50% Getreide das man zum bauen benötigt hat, wenn sie verhungert!



      Off-Account

      Wie spiele ich einen Offensiv ausgerichteten Account?

      Auch in dieser Angelegenheit gibt es viele verschiedene Ansichten, die auch nicht durch Zufall oftmals in sinnlosen Diskussionen unter selbsternannten Experten enden. Es geht bei diesen Diskussionen oftmals darum ob nun Keulen oder Äxte in eine Germanen-Off, Blitze oder Haeduaner in eine Gallier-Off oder eben Imperatoris oder Caesaris in eine Römer-Off gehören. Weiterhin wird häufig kritisiert man würde zu wenig Rammen bauen oder man würde kein vernünftiges Kavallerie-Infanterie-Verhältnis bei der Off einhalten. Schlussendlich gibt es noch die Entscheidung ob man seine Off nun in einem HD oder einem Nebendorf baut. Viele dieser Diskussionen sind vergebene Müh. Ein Account welcher darauf aus ist eine WW-Off zu bauen, wird wissen welche Einheiten gewählt werden sollten um eine möglichst durchschlagkräftige Off zu bauen. Jedoch wird einem Anfänger am besten mit folgendem Rat geholfen sein: Beim Truppenbau gibt es die primäre Regel gibt zu keiner Zeit die Bauschleifen in Kaserne, Stall und Werkstatt abbrechen zu lassen,wobei die Gebäude jeweils auf derselben Stufe ausgebaut sein sollten.

      Wichtig dabei ist, dass ihr immer einen Überblick habt wie euer Rohstoffhaushalt aussieht, sonst wisst ihr nicht auf welcher Stufe eure Gebäude sein müssen um Truppen bauen zu können und nebenbei den Account noch im Wachstum halten zu können, und wisst weiterhin auch nicht ob es nun reicht die großen Truppenbaugebäude mitbenutzen zu können oder alternativ eine zweite Off anfangen zu produzieren. Wenn ihr die Sache wirklich effektiv angehen wollt, solltet ihr (so Leid es mir tut) anfangen zu rechnen.Ihr müsst mit einbeziehen wie viele Rohstoffe euer Account produziert, wie viele Rohstoffe durchs Farmen reinkommen, wie viel eure Truppen an Getreide verbrauchen, was noch nebenbei für Feste feiern und Gebäude bauen draufgeht. Dann könnt ihr in etwa abschätzen was euch für den Truppenbau zur Verfügung steht. Mit dem Offbaurechner von Kirillist es dann ganz einfach grob abzuschätzen in welchem Maße euer Account in der Lage ist Truppen zu bauen.
      Bleibt anzumerken,dass der organisierte Offbau natürlich erst ab einer gewissen Accountgröße und einem bestimmten Rohstoffincome möglich ist. Die Frage wie viele Keulen o.ä. oder ob man überhaupt zu Beginn einer Runde Truppen bauen sollte um was bei den Nachbarn/Nataren abholen zu können steht auf einem ganz anderen Blatt.

      Nun will ich auf die volkspezifischen aber auch grundsätzlichen Besonderheiten doch noch einmal eingehen und jeweils die Vor- und Nachteile benennen. Es kann sich dann jeder ein eigenes Urteil bilden, welche dieser Vor/Nachteile ihm nun wichtig erscheinen.

      Germanen– Keulen oder Äxte?
      Mit Keulen ist man in der Lage schneller mehr Kampfkraft aufzubauen. Jedoch schlägt der Verbrauch ab einer gewissen Offgröße mit einer Keulen-Off extrem auf den Rohstoffhaushalt. Bspw. bringen 90k Keulen genauso viel Kampfkraft wie 60k Äxte, nur sind es halt 30k Rohstoffe stündlich die durch den Offverbrauch zusätzlich im Nirvana verschwinden. Weiterhin bleibt anzumerken, dass es Silbertechnisch günstiger ist mit Verbänden eine Axt-Off zu regenerieren als eine Keulen-Off

      Gallier/Römer – passende Kavallerieeinheit?
      Hier verhält es sich bei beiden Völkern ähnlich. Der eine Einheitentyp ist schnell unterwegs und kann dementsprechend mehr farmen (Blitz/Imperatoris) , wohingegen der andere Einheitentyp eben die entsprechende Durchschlagskraft mit sich bringt. Also wenn ihr bashen wollt, wären die Haeduaner respektive Equites Caesaris die bessere Wahl.

      Mix-Offs
      Wegen den T4-Items rate ich von einer Mix-Off aus Keulen und Äxten / Blitzen und Haedus / Imperatoris und Caesaris ab, da die Gegenstände der rechten Hand sonst nicht effektiv genutzt werden können.

      Rammen
      Oftmals wird (vollkommen zu Recht)kritisiert, dass eine Off nicht genügend Rammen mit sich bringt. Einige sind außerdem der Meinung dass eine bestimmte Menge (1-2k) an Rammen ausreicht, weil bei solch einer Anzahl bei normalen Angriffen meist der Wall sowieso schon fällt. Aber auch das ist nicht ganz richtig. Grundsätzlich muss einem klar werden wozu Rammen überhaupt mitlaufen. Es geht nämlich darum den Verteidigungsbonus zu zerstören, welchen der Wall eines Verteidigers mit sich bringt. Nun ist es schwer zu erklären wieso 5k Rammen bspw mehr Sinn machen als 1-2k Rammen. Es ist aber nicht die zusätzliche Kampfkraft, welche die Rammen mit sich bringen, sondern die Begründung liegt in dem Kampfsystem dieses Spiels. Man sieht ja eigentlich nur den Angriff irgendwo eintreffen und anschließend den Bericht der anzeigt wie viele Truppen bei dem Angriff „hopps“ gegangen sind. Die Symulation des Angriffs ist jedoch ein wenig weitläufiger und ich muss auch zugeben recht viel komplexer als dieser kleine Berechnungsmoment erscheinen lässt. Es lässt sich aber trivialisieren indem man sich vorstellt, dass sich ein Kampf in mehreren Runden abspielt. Dementsprechend bei umso mehr Rammen, geht in einer umso früheren Runde der Wall schon runter, umso mehr Runden bleiben während des Kampfes in denen der Verteidiger ohne Wall dementsprechend ohne Verteidigungsbonus kämpfen muss, umso mehr Truppen des Angreifers kommen unbeschadet von dem Angriff heim.

      Off bauen im HD oder im Nebendorf:
      Grundsätzlich sollte man festhalten, dass ein Nebendorf geadelt werden kann. Bei einer Adelung lösen sich die Truppen auf. Daher gibt ein HD eine gewisse Sicherheit die Off nicht bei sich „zu Hause“ verrecken zu sehen.Solltet ihr darauf aus sein eine möglichst große Off zu bauen,führt kein Weg an einer Off in einem Nebendorf vorbei. Denn nur hier können die großen Gebäude verwendet werden. Auch wenn es dementsprechend schwieriger fällt die Off zu versorgen, da man nicht das Getreideprodi-Polster des HD’s hat. Mittlerweile ist es aber sowieso üblich mehrere Offs zu bauen, von daher wird einem da die Entscheidung teilweise abgenommen in welchem Dorf ne Off gebaut wird,denn mehrere HD’s kann man leider nicht haben.

      Für einen Offer ist selbstverständlich auch enorm wichtig, wie der Account aufgebaut wird und welche Wichtigkeit das HD hat.Zum Thema „richtig kattern“ gibt es noch einen uralt Beitrag von Theo, der mit dem T4-Helden leider an Nutzen verloren hat, da entkornte Dörfer recht flott mit einem auf Getreide geskillten Helden wieder aufgebaut werden können. Zum Thema Adeln, habe ich vor geraumer Zeit bereits eine kleine Anleitung geschrieben, welche ihr euch mal hier (ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, dass das der Thread war, zu dem der Link geführt hat) anschauen könnt



      Theo wrote:

      Wie katter ich also richtig?

      Zunächst einmal die Wellen

      Vor den großen Kattawellen kommt ein Cleaner, etwa so könnte es dann bei einem normalem Dorf ausschaun:

      1) 5.000 Äxte, 2.000Teutis, 300 Rammen, 40 Kattas (Ziel: 2x Getreide)
      2) 50 Äxte,100 Kattas (Ziel: 2x Lager)
      3) 50 Äxte, 100 Kattas (Ziel: HG &Markt)
      4) 50 Äxte, 35 Kattas (Ziel: 2x Getreide)
      5) 50Äxte, 35 Kattas (Ziel: 2x Getreide)

      Warum nun also diese Abfolge?
      Drei Atts in der Sekunde sollte jeder schaffen, wie das geht erkläre ich unten. Stehen im Dorf ein paar Defftruppen verliert ihr bei den 40 Kattas in Welle 1 weniger als wenn ihr im Cleaner 100 Kattas mitschickt. In Welle 2 und 3 schickt ihr je 100 Kattas und zielt auf Gebäude die meist auf 20 ausgebaut sind, in Welle 4 und 5 geht ihr auf die Felder. Solltet ihr somit nur 3 Atts in der Sekunde schaffen und ihr in Welle 4 und 5 zwischengedefft werden dann verliert ihr auf diese Weise "nur" 70 Kattas statt 200.

      Warum keine Kornis katten?
      Wenn ihr eine sechste Welle schicken wollt dann geht die mit 100 Kattas auf 2 Kornis, jedoch zieht ihr die dann auf Welle 4 vor und kattet wie oben in Welle 5 und dann 6 die Getreidefarmen. Doch warum nun erstmal keine Kornis? Weil es schwieriger ist beim Aufbau wenn im Dorf weder HG noch Lager noch Markt stehen. Steht ein Lager könnte man viel schneller das Dorf wieder aufbauen, ohne wird es ein langwieriger Weg, ohne Goldeinsatz noch steiler.


      So aber wie schicke ich nun meine Kattas ab? Ich gehe einmal vom Firefox aus, im Internet Explorer geht es so ähnlich

      Ihr öffnet nun so viele Tabs wie ihr Wellen losschicken wollt mit dem Truppen losschicken im Versammlungsplatz bei dem ihr schon euer Ziel ausgewählt habt. Ihr gebt dann in jedem Tab die entsprechenden Truppen ein, wählt eure Ziele aus, klickt das erste Mal auf "OK"und klickt einmal mit der rechten Maustaste auf "OK" sodass der OK-Button markiert ist. Wenn ihr alles richtig gemacht habt sollte es in etwa so ausschauen bei euch:




      Der OK-Button ist hier markiert, leider erkennt man es nicht wirklich.Die anderen vier Tabs die ihr oben sehen könnt in denen sind die Ziele ebenfalls schon eingegeben und auch schon soweit dass nur noch der letzte Klick fehlt.

      Nun geht es ans abschicken. Ihr klickt nun die Tabulatortaste und die OK-Taste so schnell es geht abwechselnd. Fertig im Optimalfall alle auf die gleiche Sekunde^^ (5 Wellen in der gleichen Sekunde sind mit etwas Übung gut möglich).Sollten jetzt die Wellen nicht dem gewünschten Ergebnis entsprechen so brecht die Atts lieber gleich ab und setzt sie neu auf. Das rettet euch öfters eure Kattas wenn die Gegner gerne zwischendeffen.

      Im Bsp ist jetzt kein Ziel angegeben fällt mir noch gerade auf. Ihr könnt auch vor und nach euren scharfen Wellen weitere Fake-Wellen schicken, so dass ihr z.B. 3 Fake-Wellen vor dem Cleaner schickt,dann die Kattawellen und danach evtl noch mal 3-4 Katta-Fakes. So viele Wellen könnt ihr nicht auf die gleiche Sekunde schaffen,jedoch wenn die scharfen alle in der gleichen Sekunde kommen lässt man dem Gegner Zeit die letzten Fake-Wellen zwischenzudeffen, im Nachhinein wird er sich ärgern dass er nur die Fakes zwischengedefft hat und nicht die scharfen. Somit können wir den Gegner schön beschäftigen.

      hilfreich um viele Wellen zu schaffen ist es auch alle anderen Programme zu schließen. Gerade wenn ihr nicht den schnellsten PC habt, so wie ich, bringt das was.

      Und nicht verzweifeln wenn der Browser bei so vielen tabs etwas länger zum berechnen braucht und die Seiten einige Sekunden zum laden braucht, bei mir ist es gerade dann am besten.



      Accountausbau

      Was muss ich grundsätzliches beim Accountausbau beachten?

      Ich habe nun recht viel zu verschiedenen Ausrichtungen geschrieben,jedoch liegen die Grundzüge des Spiels noch bevor man richtig mit dem Truppenbau beginnen kann. Diese Grundzüge werden oft unterschätzt und nicht selten muss ich über Kommentare schmunzeln wenn da wieder so ein Klugsche*ßer daherstolziert und von „alles was geht in Keulen stecken und Farmen“ erzählen will. Travian ist leider oder auch zum Glück viel mehr als das. Zumal nicht jeder gerne einen Germanen-Account spielen will.

      Es gibt viele Anfangsstrategien, die auch in unzähligen Threads hier bereits durch diskutiert werden, wie optimale Germanen-/Römer-/Gallier- oder sonst-was-Starts. Das soll auch nicht mein Thema sein, zumal ich sowieso von solchen unflexiblen Anleitungen abraten würde. Dennoch sollen aber einige Details benannt werden auf die Acht gegeben werden sollte.

      Zu einem guten Account gehört immer eine gute Rohstoffproduktion, wer also strickt zu Rundenbeginn in die Rohstoffproduktion setzt, wird nicht allzu viel später in der Lage sein zu Siedeln als ein farmender Account. Wichtig dabei ist eben,dass man keine Rohstoffe in unsinnige Gebäude oder Truppen investiert. (Deswegen solltet ihr auch Allianzen oder Offer meiden,die euch als Deffer schon mal dazu bringen wollen Truppen zu bauen,bevor die ersten Kattas über den Server rollen.) Nebenher dürfen aber auch die Gebäude nicht vernachlässigt werden, welche die nötigen Kulturpunkte zum expandieren liefern. Wie gesagt ich will hier keine Anleitung zum schnellen Start liefern, sondern lediglich in eine alternative, weitaus stressfreiere und effektive Richtung lenken.

      Doch nicht nur zu Beginn der Runde, sondern auch im weiteren Verlauf des Spiels sollte besonderen Wert darauf gelegt werden möglichst schnell die Rohstoffproduktion anzukurbeln. Man sollte sich nicht auf das Rohstoffincome durchs Farmen verlassen, da es zum einen schwankt und zum anderen weg fällt, wenn die/eine Off beim Bashen mal draufgeht. Besonders schnell erreicht man eine hohe Rohstoffproduktion indem man die Rohstofffelder im HD ausreizt, es sollte möglichst ein Dorf mit 15 Getreidefeldern sein, notfalls tun es 9 Felder auch. Allerdings muss ich dabei anmerken, dass ein gewisser Goldeinsatz hierbei von Nöten sein wird, wenn auch ein erträglicher. Nun müsst ihr nichts weiter tun als euer HD für sich selbst arbeiten zu lassen, indem ihr das produzierte Getreide immer in normale Rohstoffe umgoldet und sofort wieder in den Weiterausbau von Getreidefeldern investiert, sobald der Kornspeicher vollgelaufen ist. Wer sich wirklich nur aufs Getreide golden im HD beschränkt wird ohne weiteres mit 600 Gold in einer Runde auskommen. Nebenbei solltet ihr wahrscheinlich schon weitere Dörfer gegründet haben,die ihr dann unabhängig von den Rohstoffen aus dem HD ausbaut. Ihr werdet sehen, dass recht bald eine stattliche Produktion im HD entstanden ist, üblicherweise sollte diese Ausreichen um mindestens eine Off in vollem Umfang durchbauen zu lassen. Ich werde es mal unterlassen vorzurechnen wie viel in den einzelnen Fällen dabei rumkommt, allerdings könnt ihr das mal selbst recht fix beim Kirill nachschauen.Ihr merkt schon, dass der eigentlich Accountaufbau recht wenig mit Farmen zu tun hat und wenn ihr mal genauer beobachtet seht ihr evtl auch, dass recht viele „farmgeile“ Accounts der ersten Wochen einer Runde zum Midgame hin verschwunden sind oder eben nicht mehr so die Statistiken dominieren. Das liegt zum Teil daran, dass viele solcher Accounts meinen die Runde würde dann langweilig werden. In Wirklichkeit liegt es jedoch viel mehr daran, dass die nicht in der Lage waren den richtigen Zeitpunkt zu finden die erfarmten Rohstoffe in den Accountausbau und nicht mehr sinnlos in Farmtruppen zu investieren. Nach knapp zwei Monaten haben die dann 10k Keulen paar hundert Pferdchen und ne hand voll Kattas. Während die guten Acc’s bis dahin bereits ihre Hd-Felder auf ~Stufe 15 haben und rein rechnerisch allein mit dem HD anfangen könnten eine weitere Off durchzubauen… na ja lassen wir des ^^

      Neben dem Rohstoffausbau ist es aber auch wichtig durchgehend ans expandieren zu denken. Viele die für sich die Möglichkeit der hohen HD-Prodi gefunden haben, siedeln schnell ihr zweites Dorf und lassen sich dann gehen. Von daher müsst ihr auch daran denken in euren Dörfern die Kulturpunkteproduktion anzukurbeln. Die meisten Gebäude welche gut KP’s bringen sind auch gleichzeitig recht günstig im Ausbau(Botschaft, Akademie ect). Allerdings müsstet ihr bei fertig ausgebauten Support-Dörfern jeweils ein großes Fest alle zwei Tage bzw. ein kleines Fest jeden Tag einplanen. Ihr solltet auf diese Weise in der Lage sein ca. einmal pro Woche zu Siedeln/Adeln. In früheren Runden wurde ein Account mit vielen Dörfern und vielen Einwohnern noch hoch eingeschätzt, da es eben auch ein Zeichen für spielerisches ‚Können’ war. Doch mit der Zeit fing man an einen gut ausgebauten Ew-Account zu verpöhnen, da man doch „lieber Truppen bauen“ wollte und damit doch „so viel Farmen“ konnte.Denke das war dann auch der Zeitpunkt als alle anfingen die ganze Runde die Off lieber nur zum Farmen rauszuschicken, anstatt sich mit unliebsamen Nachbarn zu kloppen. Mag daran liegen, dass man ohne Farmen keine Rohstoffe mehr hatte um die Off zu versorgen während sie gebündelt auf dem Weg zu einem Feind war. Wer weiß…

      Um es also nochmal auf den Punkt zu bringen. Erste Priorität immer darein legen die Rohstoffprodi anzukurbeln, als nächstes daran denken irgendwie einmal pro Woche zu Siedeln/Adeln und zum Schluss gehen alle überschüssigen Ressis in den Truppenbau. Mit der Zeit werden die „überschüssigen“ Ressis überwiegen und ihr werdet mit Leichtigkeit mindestens eine Off durchbauen, mit ihr durchweg sorgenfrei bashen und falls die mal draufgeht wohl auch ganz fix nachbauen, können. Als Deffer sollte das dann sowieso ein Klacks sein.




      Der WW-Bau

      Die Eroberungen der WW’s läuten das Endgame einer Runde ein. Anders als in T3, ist in der T4 Version dieser Vorgang eher fließend. Das liegt daran, dass die WW’s bereits zu Rundenanfang bestehen und nicht erst an einem bestimmten Tag gespawnt werden. Ein weiterer Unterschied zur Vorgängerversion ist, dass die Natarendeff in den Dörfern mit der Zeit anwächst und eine herkömmliche Off in den meisten Fällen nicht zum Cleanen ausreicht. Jedoch ist die WW-Deff der Nataren nach wie vor aufgrund des nicht vorhandenen Moralbonus eine recht günstige Option um an Offpunkte zu kommen, daher sollte es nicht sonderlich schwer sein in einer Meta, welche sich als Ziel den WW Sieg gesetzt hat, eine Hand voll Accounts zu finden, die gerne ihre Offtruppen dort draufgehen lassen. In den Dörfern steht kein Wall und keine Residenz. Von daher werden keine Rammen oder Kattas benötigt. Achtet aber darauf, dass die Helden mitlaufen und diese so ein Natarenhorn bei sich tragen. Da die Dinger fast gar nicht gebraucht werden findet jeder im Verlauf der Runde so ein Teil und wenn nicht sind die auch recht kostengünstig zu ersteigern. Ihr könnt außerdem gerne beim WW-Clean die Offs entsorgen, die unverhältnismäßig gebaut wurden oder bei denen die Werkstatt aus irgendeinem Grund nicht ausreichend genutzt wurde. So habt ihr die„guten“ Offs noch für Aktionen über bei denen ein wenig Durchschlagskraft von Nöten wäre. (Baupläne oder Arte-Eroberungen). Achtet bei der WW-Eroberung weiterhin, dass die großen/starken Offs zuerst und danach der Reihe nachkleiner/schwächer werdend laufen. Das ist im Übrigen (fast) immer die beste Reihenfolge um eine größere Standdeff der Reihe nach zu dezimieren. Selbstverständlich solltet ihr zumindest mal im Kampfsimulator durchgehen ob die eingesetzten Truppen auch reichen um das WW komplett zu cleanen. Könnte sonst ein wenig peinlich enden..

      Sobald die WW’s erobert sind, fängt der stressige und zum Teil auch nervige Part des Endgames an. Eine Meta die beschließt ein WW zu bauen, besteht fast immer aus mehreren Hundert Accounts. Vielen stößt es auf zum Rundenende mit so vielen Spielern kooperieren zu müssen. Jedoch ist es von Nöten dieses Mankum einzugehen, da sonst nicht genügend Support in Form von Truppen und Getreide für das WW als auch die Bauplan/Arte-Dörfer zusammen kommt. Viele Bash-Allys beschließen deswegen „auf keinen Fall“ am WW-Kampf teilzunehmen. Ursprünglich lag es mal daran,dass alteingesessene Spieler (wie unser einer) diesen Kampf schon sooft bestritten haben und mit der Zeit jedes Mal das selbe Prozedere langweilig wurde. Leider leitete das damals einen ungewollten Trend ein und es fingen eben auch die Leute an den WW-Kampf „uncool“ zu finden, die noch nie wirklich daran teilgenommen haben. Es wurden gar Strategien entwickelt, wie man den WW-Kampf verhindern konnte. WW-Dörfer wurden nur bei den Nataren gecleant um anschließend direkt genullt zu werden oder wurden geadelt um anschließend in 1-Dorf-Acc’s zu landen und somit unschädlich gemacht. Das ist übrigens auch der Grund wieso die WW-Dörfer in T4 nicht mehr als normale Dörfer gelten und letztere erwähnte Methode nicht mehr möglich ist. Auch wenn ich selbst viele solche Aktionen miterlebt oder auch geplant habe, will ich dennoch den WW-Kampf nicht missen.Es gibt einfach keine Alternative, die ein besseres Serverende gestalten könnte. Zumal es an sich auch eine Menge Spannung mit sich bringen kann und auch wenn sich einige nicht vorstellen können eine Runde lang nur an einer Off rum zuwerkeln, sehen doch nahezu alle Spieler des Servers zum Rundenende gerne die dicken Offs in den Sandhaufen einschlagen.
      Nun bin ich ein wenig abgedriftet.Fangen wir wieder bei dem Punkt an bei dem es darum ging, dass eine WW-bauende Meta gerne aus recht vielen Spielern besteht. Viele Probleme entstehen dabei, dass sich einige dadurch sehr eingeengt fühlen. Da nun ein Großteil der Dörfer im Umfeld auf der Karte grün und blau ist. Es wird nun recht viel genörgelt, wegen Adelszielen, Farmen und Oasen. Als Leader einer Ally, der nun mit solchen Angelegenheiten belastet wird, sollte sich daran machen den Spielern zu erklären, dass man nun lange genug Zeit hatte seine Nachbarn zu bearbeiten, Oasen zu erobern oder der Account mittlerweile genug Rohstoffe produzieren sollte und auf die ein oder andere Farm zu verzichten kann. Auch sollte man die Spieler darauf einstellen bei Offaktionen nun ein Tacken länger laufen zu müssen ggf. auch bis in andere Sektoren rein. Wenn man präventiv in der Hinsicht arbeitet, erspart man sich eine Menge lästige Arbeit.

      Wir sind mittlerweile an der Stelle angekommen in der die WW’s erobert wurden, die Metas haben sich gefunden und im Optimalfall sind die teilnehmenden Spieler auch zufrieden damit. Nun kann einfach alle Deff ins WW und regelmäßig Getreide ins WW geschickt werden. –Mag man meinen. – Dennoch müssen auch hierbei einige recht wichtige Details beachtet werden. Zunächst mal gibt es hierbei in der T4 wieder eine kleine jedoch essentielle Veränderung zur Vorgängerversion T3: die Truppen im WW haben nicht mehr den halben Kornverbrauch. Für die Spieler, welche das Spiel schon ein wenig länger mitmachen, bedeutet es eine Umstellung, da der Getreidesupport intensiviert werden muss. Für die neu eingestiegenen Spieler reicht es folgend angesprochene Methoden anzuwenden und zu beachten. Ihr spielt in einer Meta mit mehreren hundert Accounts,welche nur allzu gerne ihre Truppen versorgen wollen und dementsprechend auch versuchen ausreichend Getreide zu schicken. Das Problem an der Sache ist die Kapazität des Kornspeichers im Weltwunder. Nicht alles Getreide welches zur Versorgung ins WW läuft findet auch zwangsläufig Platz, alles überschüssige Getreide verschwindet. Vor allem wenn man größere Mengen Getreide aus einem Dorf schickt, ist es umso ärgerlicher, wenn alles in einem überfüllten Kornspeicher landet und nicht an die stationierten Truppen gelangt. Viele Accounts haben ähnliche Händlerlaufzeiten,da Allianzen nun mal versuchen ein gemeinsames Siedelgebiet zu haben.Auch gibt es in einer Allianz verschiedene Zeitpunkte an denen die Spieler versuchen ihr Getreide im WW loszuwerden (nach dem Aufstehen/vor der Arbeit, Mittagspause oder vor dem Schlafen gehen).Diese beiden Ursachen führen zu übervollen Kornspeichern.Sicherlich ist es schier unmöglich den Getreidesupport zu koordinieren, dass ein Maximum an Truppen im WW steht und gleichzeitig keine Truppen verhungert. Jedoch gibt es einige Methoden, welche dem Optimum schon recht nah kommen.

      1.)Anzahl der Kornspeicher im WW

      Für viele T4 Spieler aber auch ein Großteil der T3’ler wird es verblüffen, dass die effizientesten WW-Baustrategien mit 320k Kapazität im Kornspeicher ausgekommen sind. Dennoch hat man es hinbekommen bei dieser Kapazität eine Deff im zweistelligen Millionenbereich über die Runden zubringen. Da auf den T4 Servern beliebig viele Lager oder Kornspeicher bereits vor dem eigentlichen WW-Kampf vollständig ausgebaut werden können, muss man sich diesen Stress nicht mehr antun. Man sollte von daher gut und gerne in der Lage sein >1 Mio Kapazität für das Getreide zur Verfügung zu stellen. Mehr Kornspeichern--> es läuft weniger über--> es kommt mehr Getreide bei den Truppen an-->es verhungern weniger Truppen!

      2.) Getreidestreuen

      Wenn ihr nicht wollt, dass viel eures Getreides überläuft solltet ihr versuchen eure Händler über den ganzen Tag verteilt eintreffen zu lassen. Hierfür ist es nicht zwangsläufig notwenig, dass ihr den ganzen Tag online seid und alle 20 min Händler abschickt, jedoch solltet ihr versuchen immer nur eine Hand voll Händler zu schicken. Wenn ihr also bspw. 5 Stunden mit euren Händlern braucht (also 10h hin und zurück), solltet ihr alle zwei Stunden 5 Händler oder jede Stunde 2-3 Händler losschicken (jeweils auf 3x laufen). Je nachdem wie aktiv euer Account ist. Allerdings ist es angebracht wieder einmal selbst sein Köpfchen anzustrengen und das ganze ein wenig durchzurechnen. So streut ihr euer Getreide über den ganzen Tag verteilt. Sollte dann wieder einmal volle Bude im Korni herschen, läuft zumindest nicht allzu viel von eurem Getreide über. Ihr werdet sehen was für Wunderes bewirkt wenn ein Großteil der Supporter diesen kleinen Rat beherzigt.

      3.) Supportdörfer

      Auch wenn man Punkt 2) beherzigt, wird es doch immer mal wieder Momente geben in denen Flaute im WW herrscht. Doch was will man machen wenn die Händler zig Stunden laufen und die eigenen Truppen gerade im WW hungern. Hier kommen die Supportdörfer ins Spiel. Wie ihr evtl schon mal bemerkt habt bildet sich ein sehr großes Cluster um die WW’s sobald man sich entschieden hat ein WW zu unterstützen. Dieses Siedelgebiet ist nicht dazu gedacht um die zu Ende der Runde überlaufenden Kulturpunkte zu verbrauchen. Geht man mit der Einstellung an diese Sache ran, nimmt man den Ally/Meta-Mitgliedern die Chance einen günstigen Platz am WW zu belegen. Zumal pro Account sowieso nicht mehr als 1-2 Supportdörfer benötigt werden. Es ist wichtig für die Verteilung der Koordinaten extra jemand einzustellen, der diese Tatsache dabei im Auge behält. Die Supportdörfer haben nicht (nur) die Funktion Rohstoffe für das WW zu produzieren, sondern vor allem auch um als Zwischenlager zu fungieren. Von daher braucht ihr 4 Rohstofflager, 12 Kornspeicher,Markt und möglichst hoch ausgebauten Handelskontor. Ihr habt nun 320k Lager und 960k Korni. Nun müsst ihr Lager füllen und in Getreide golden. Mit dieser Methode verbraucht ihr nicht allzu viel Gold. Alternativ könnt ihr auch auf die Menge an Kornis pfeifen und so viel golden wie ihr gerade Lust habt^^ Wenn nun wieder ein gestresster Hilferuf der WW-Bauer kommt, heißt es das Getreide aus den Supportdörfern ins WW zu karren (Laufzeit <1h) und nicht unnötig viele Händler anstrengen, die mehrere Stunden unterwegs wären.

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      Ich bin der Meinung wenn man mittelmäßig aktive Spieler hat und denen die Punkte 2) und 3)verständlich erklärt hat, wird der WW-Bau gar nicht so stressig wie das viele Spieler (leider) gewohnt sind. Doch es müssen auch anderweitige Stresssituationen vermieden werden. Es muss sowohl den WW-Bauern, Allyleadern und vor allem auch den ganzen Supportern klar sein, dass das Verhungern der Truppen im WW kein Weltuntergang ist.Es bringen weder anklagende Rundmails seitens der Allyleader etwas,noch Trotzreaktionen indem man den Deffsupport verweigert seitens der Deffer. Sollte man das Gefühlt haben, die Spieler supporten zuwenig, muss man denen einmal vorrechnen wie viel Getreide von denen täglich im WW mindestens erwartet wird. Vielen Spielern ist das gar nicht klar wie viel Getreide ihre Truppen täglich verbrauchen. Den deffbauenden Spielern sollte klar sein, dass schlimmstenfalls einpaar k verhungerte Truppen täglich einkalkuliert werden müssen.Jedoch muss man einfach versuchen mehr Truppen nachzubauen als am Tag verhungern.

      Es gibt noch einige weitere Themen, die man bei dem WW-Bau beachten sollte. Welche Artefakte wie viel Nutzen fürdas jeweilige WW haben. Wie eine Strategie mit mehreren WW’saus schauen sollte. Wie viel und welche Deff ins WW gepackt werden sollte. Wie man die Meta-eigenen WW-Offs organisiert usw…
      Dazu kann ich nur sagen, dass wenn man sich beschließt ein WW zu bauen und auch die nötigen Kapazitäten in der Ally/Meta hat, sollte mansich auf jeden Fall einen erfahrenen Spieler zur Seite holen, nicht versuchen selbst anfangen irgendwelche Strategien zu entwickeln und schon gar nicht einfach das WW in einen Account holen und drauflosbauen. Für die eben genannten Themen entwickelt man mit entsprechend vielen gespielten Runden eine gewisse Erfahrung. Vieles erklärt sich dann von selbst, ebenso muss vieles aber auch spontan abhängig von der Situation entschieden werden.



      Kommentar

      Ihr mögt es evtl gemerkt haben, aber die Spielweise welche ich gerne vermittle ist leider nicht die populärste. Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit in dieses Spiel gesteckt und leider musste ich feststellen, dass die Entwicklung dieses Spiel wirklich nicht gerade in eine sinnvolle Richtung verläuft. Die meisten werden noch nie darüber nachgedacht haben oder halt denjenigen, welche hilfeschreiend ankamen einfach das Maul verboten haben.
      Ich bin dieses ganze geFARMe einfach satt. Die Leute von Travian mühen sich ab für dieses Spiel neue Spieler zu werben. Nun kommen neue Spieler mal auf einen Server und werden einfach kleingehalten und man gibt ihnen keine Chance zu expandieren, mal ein kleines Reich aufzubauen,irgendwie Gefallen an diesem Spiel zu finden. Über Heul-IGM’s macht man sich lustig. Wenn sich ein Neuling im TraFo mal erkundingt was das denn soll, wird ihm mit paar kurzen Links erklärt, dass es ganz normal sei in diesem Spiel direkt ins offene Messer geworfen zu werden und viel wichtiger scheint noch das Verlangen zu sein ihn darauf hinzuweisen er soll gefälligst die SuFu nutzen.
      Mit der Zeit schmilzt der harte Kern der Spieler welche dieses Spiel beherrschen oder zumindest meinen es zu können. Die guten Spieler kennen sich bereits alle untereinander. Wenn eine neue Runde beginnt,hat jeder schon seine eigenen Deffer und ist schon fast mit einer kompletten Ally angemeldet. Neulinge sind weiterhin nur da um gefarmt zu werden. Denn in die guten Allys kommt man „nur mit Empfehlung“.Aber nicht nur das. Die ‚guten’ Allys schließen sich auch alle zusammen. Kämpfen dann zusammen gegen einen Haufen unorganisierter Allys die selbstverständlich keine Ahnung von Offplanung haben. Dadas ja schon nicht genug ist, wird nebenher noch auf diesen chancenlosen Allys im Trafo herumgeritten und grundsätzlich muss ja im TraFo alles und jeder geflamed werden, weil da ja üblicherweise ein härterer Umgangston herscht (wer war das noch gleich, der das beschlossen hat?). Weiterhin treffen Beschwerden ein, dass man das eigentlich nicht gut findet wie Anfänger behandelt werden. Darauf kommen Antworten wie „Heul nicht rum das hier ist immerhin ein Kriegsspiel!“, währenddessen beschließt die Ally von dem Typender die Antwort geschrieben hat ein BND mit einer ungefähr gleichstarken Ally, (könnte man mit denen nicht auch einen schönen Krieg dann führen?! – ach egal) und man muss erstmal schauen, dass da keine Farmen von einem in der Ally liegen und auch die immens wichtigen Oasen der Nebendörfer nicht von jedem Hans und Franz von nem Wing annektiert werden kann. Gleich darauf beschließt sich der Typ, der ein Verfechter dieses „Kriegsspiels“ ist erstmal wieder Farmen zu gehen, bei dem inaktive Spieler abgegrast werden, ein paar NPC-Tierchen in Oasen erdrosselt werden und noch ein paar Spieler mitpaar mehr Truppen bearbeitet werden, damit die nicht auf die Idee kommen einen Siedler zu bauen.
      Travian beschließt einen Schritt mit dem jeder nun glücklich werden sollte. Es werden eine Masse von NPC-Dörfer generiert, damit die Spieler, die nicht fähig sind in ihrem Account eine anständige Rohstoffproduktion zu erwirtschaften, sich ihre Ress erfarmen können ohne unbedingt darauf angewiesen zu sein den Neulingen das Leben schwer zu machen. Man sollte meinen damit könnte jeder glücklich sein. Aber nein, nun heißt es, dass Spiel sei „nicht mehr so anspruchsvoll“, „jeder Noob kann das Spiel dann beherschen“, „Man sieht ja an den sinkenden Spielerzahlen, dass die neue Version/das Update nicht ankommt" , „Aktivität ist nicht mehr so wichtig“ – Ich kann es einfach nicht fassen, dass sich da wirklich einige drüber beschweren die TG würde uns den Gefallen tun das Spiel weniger Zeitintensiv zu machen. Es scheint wirklich Spieler zu geben, welche lieber (!) mit 5 Mann im Account sitzen und der Reihe nach im Schichtbetrieb sinnlos Dörfer angreifen indem die 2 Keulen über 150 Felder Entfernung über den Server schicken um von irgendeinem inaktiven Spieler 100 Ressis abzuholen, anstatt einfach einen Account zu spielen wie er Ursprünglicherweise mal vorhergesehen war. Indem man einfach eine Armee errichtet aus den Rohstoffen welche das eigene Reich produziert hat.

      gruß gaenkster

      P.S.: Ich würde gerne noch weitere Texte bzgl. verschiedener Off/Deffplanungen oder auch dem WW-Bau/Kampf verfassen. Schau aber lieber erstmal inwiefern das ganze hier gut ankommt und ob sich die Mühe nochmal lohnt

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    • Ihr habt ja sicherlich schon bemerkt, dass ich nicht gaenkster bin :D

      Deswegen hier ein kleiner Kommentar von mir:
      Wie ihr ja wisst, ist vor kurzem das Travianforum umgezogen. Dadurch sind viele der älteren Threads leider im Datennirvana verschwunden, wozu auch die von gaenkster erstellte Anleitung gehörte.
      Zu diesem Thema wurde auch eine kurze „Diskussion“ geführt, bei der glaube ich vor allem Leute beteiligt waren, die vermutlich ein ähnliches „Problem“ hatten wie ich und während dieser Zeit nicht aktiv im Forum waren und dadurch solche Threads leider nicht retten konnten.

      Heute habe ich mich aber in den tiefen meines Datendschungels auf die Suche nach der farbigen Kulturpunktetabelle begeben, die es mal gab. Leider habe ich sie nicht gefunden, vielleicht hat die ja noch jemand und kann die hier rein posten, wäre denke ich auch ganz hilfreich für Spieler, die sich die Basics zu Gemüte führen.

      Der positive Effekt der Suche war allerdings, dass ich auf eine Worddatei mit „gaenkster‘s Travianbasics“ gestoßen bin, die ich mir anscheinend irgendwann mal kopiert habe.

      Ich war mal so frei und hab den Text hier rein kopiert, er müsste eigentlich komplett sein.
      Die Links, die im Thread auf die verschiedenen Abschnitte verwiesen haben, habe ich entfernt, da sie nach dem Umzug ja nicht mehr funktioniert haben und hier nicht notwendig sind. Den Link zu der Adelanleitung habe ich neu gesetzt, das müsste die richtige Seite sein, wenn nicht, ist es trotzdem eine recht gute Anleitung. Die Links zu den externen Seiten funktionieren alle noch.
      Außerdem habe ich zur besseren Übersichtlichkeit die Punkte „Accountausbau“ und „Kommentar“ getauscht. Diese waren in der vorherigen Anleitung andersrum, da die Basics etwas später noch erweitert wurden.
      Ansonsten habe ich außer ein paar kosmetischen Veränderungen, wie eine Anpassung der Schriftgröße/ Unterstreichungen/ dicke Schrift zur Übersichtlichkeit und ein paar grammatikalischen Verbesserungen nichts verändert.

      Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass sich die Anleitung teilweise noch auf T3 und ansonsten auf T4 beziehen, wodurch manche Sachen jetzt anders funktionieren. Das meiste ist aber allgemein gültig und lässt sich auch aktuell noch verwenden.
      Für weitere Infos kann man auch zu Binarytools gehen, dort wurden die Guides von Esco implementiert, die auch sehr hilfreich sind. Außerdem sind die Tools sehr hilfreich und auch für Anfänger recht einfach zu verwenden.
      Hoffentlich bleibt die Anleitung jetzt erhalten, in meinen Daten liegt sie aber auf jeden Fall noch.

      Abschließend will ich mich noch bei gaenkster für die gute Anleitung bedanken, und hoffe, dass er es mir nachsieht, dass ich so frech war und die hier jetzt einfach rein kopiert habe, auch wenn er das vermutlich nicht mehr ließt.

      Gruß Herumon

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    • So, ich hoffe man verzeiht mir den nächsten Post untereinander, der erste Doppelpost war ja dafür , dass ich gaenkster's Anleitung nicht durch mein Geschreibsel verschandel.

      Durch die Hilfe von Susanne habe ich die oben genannte Kulturpunktetabelle wieder bekommen.




      Zu sehen sind hier die Rohstoffkosten pro Kulturpunkt bei den einzelnen Gebäudestufen. Als kurzes Beispiel die ersten Stufen vom Hauptgebäude:

      Stufe 1 kostet 190 Rohstoffe gesamt und bringt 2 Kulturpunkte, also 95 Rohstoffe pro Kulturpunkt.
      Stufe 2 kostet 240 Rohstoffe gesamt und bringt 1 Kulturpunkt zusätzlich, das macht dann 240 Rohstoffe pro Kulturpunkt auf der Stufe.
      Bei Stufe 3 steht jetzt eine 0, das bedeutet leider nicht, dass es hier einen Kulturpunkt kostenlos gibt, sondern, dass es auf der Stufe keinen Kulturpunkt gibt. Deswegen gibt es auch keinen Trennstrich zur nächsten Stufe und die Kosten werden dort mit dazu gerechnet.
      Das heißt, für den 4. Kulturpunkt auf Stufe 4 muss man zusätzlich die Kosten für Stufe 3 berechnen, das wären dann 710 Rohstoffe für 1 Kulturpunkt.
      Für Stufe 5 bekommt man dann wieder 1 Kulturpunkt und muss 510 Rohstoffe zahlen.
      Wenn manchmal die Rohstoffkosten zwischen 2 Stufen plötzlich niedriger sind, bedeutet das, dass es auf dieser Stufe dann mehrere Kulturpunkte gibt. Durch den Ausbau des Hauptgebäudes von Stufe 10 auf Stufe 11 erhöhen sich die Kulturpunkte von 12 auf 15, die Kosten für diese Stufe betragen 2240 Rohstoffe, das geteilt durch die 3 Punkte ergibt 747 Rohstoffe pro Kulturpunkt.

      Noch eine kurze Anmerkung: Da die Tabelle schon etwas älter ist, gibt es hier noch die Rüstungsschmiede (Rüssi) und die Waffenschmiede (Waff), diese wurden zur Schmiede zusammengelegt. Das Verhältnis hat sich hier glaube ich leicht geändert, müsste aber relativ ähnlich sein.